Körperforschung ohne Druck

Was ist dein Körper für dich? Das Manifest deiner Selbstoptimierung? Ein Fremdkörper? Oder eine lebendige Erfahrung? Natürlich ist der Körperkult & die Leistungsorientiertheit unserer Gesellschaft auch an der Yogawelt nicht vorbeigegangen. Dazu mehr im Gastbeitrag von @jana.zappe!

Hast du schonmal auf Instagram oder in Magazinen Yoga-Fotos angeschaut und dich danach nicht gut oder „cool“ genug gefühlt? Hat sich dein Perfektionismus auch schonmal auf der Yogamatte bemerkbar gemacht, indem du bestimmte Asanas unbedingt „erreichen“ wolltest? Dachtest du in einer Yogastunde schonmal, dass du nicht flexibel genug bist?

Falls deine Antwort auf einige Fragen „ja“ ist : i feel you. Ich habe jahrelang 3 Stunden am Tag Yoga Techniken praktiziert, ohne wirklich in meinem Körper zu SEIN. Aber: durch andere Embodiment-Praktiken habe ich dafür auch einen Weg gefunden, mich ALS KÖRPER zu erfahren und zu erforschen.

Praktische Schritte zu DEINEM Körperbewusstsein

1. INTENTION: Es zählt nicht, was du praktizierst, sondern WIE.
Warum machst du z.B. heute Yoga? Um dich zu spüren oder zu optimieren? Versuche ehrlich, aber liebevoll mit dir zu sein!

2. INNERE ERFAHRUNG VOR ÄUßERER FORM: Yoga Asanas, Meditation & Pranayama sind lediglich Vorlagen, um deine eigenen Räume zu erforschen & zu erweitern. Es geht nicht darum etwas zu erreichen, sondern darum dich zu erleben. Was lösen z.B. bestimmte Asanas im Körperraum aus? Kommen dabei bestimmte Muster an die Oberfläche?

3. LASS DEN KÖRPER SPRECHEN: Nehme dir öfters Zeit & Raum für dich alleine, um dich ganz intuitiv zu bewegen und zu berühren. Was bewegt & berührt DICH wirklich? Welche Geschichten würde dein Körper dir erzählen, wenn du dir den kompletten Freiraum gibst? Was kommt da aus dir raus?

4. FACETTEN-ERFORSCHUNG: Gibt es bestimmte Facetten oder Emotionen in dir, die du gerne mehr zum Ausdruck bringen würdest (zB Sanftheit)?
Wie würdest du zB Yoga machen/dich bewegen, wenn du ganz sanft mit dir wärst? Wie wären deine Körperhaltung & deine Atmung? Wichtig: be PLAYFUL!

5. VERBINDUNG SCHAFFEN: Gibt es Körperteile, die du im Alltag vernachlässigst? Vielleicht weil du sie nicht magst oder auf Grund von Schmerzen?
Gebe genau diesen Körperteilen besonders viel Raum sich genussvoll zu bewegen und wieder aufgeweckt zu werden. So entstehen keine Blockaden.

6. SESBSTMITGEFÜHL: Es fühlt sich unsicher an, dich intuitiv zu bewegen und dich von äußeren Formen zu befreien?
Das ist okay und das darf erstmal so angenommen werden. Das ist der 1. Schritt.
Wir alle haben gute Gründe, warum wir uns von unserem Körper entfernen und der Weg zurück ist ein Prozess❤️

Mehr inspirierende Gastbeiträge findest du auf unserem Instagram-Account!


Jana ist BodyMind Coach für Körperweisheit und Yogalehrerin. In ihrem Coaching kannst du an vielfältigen Themen von Jana durch Embodiment-Techniken begleitet arbeiten. Diese müssen auch gar nichts mit deinem Körper zu tun haben!

Foto von cottonbro von Pexels

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